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Neues opsi 4.1 Release macht opsi flexibler und vielseitig einsetzbar

Zum Jahresanfang gibt uib opsi 4.1 als neue stabile Version frei. Bereits seit letztem Jahr befand sich diese im öffentlichen Test. Große Teile der serverseitigen opsi-Basis wurden dabei auf einen aktuellen Stand gebracht. Das verbessert nicht nur die Wartbarkeit, sondern ist auch eine gute Grundlage zur Umsetzung zukünftiger Entwicklungen.

Mit diesen Erneuerungen wird konsequent auf die Verwendung von Python 2.7 sowie systemd gesetzt - beides sind de- facto-Standards in aktuellen Linux-Distributionen. Ergänzt wird das Release mit neuen Werkzeugen, um die Arbeit mit opsi einfacher und schneller zu machen.

Detaillierte Informationen über die Änderungen sowie die zum Update nötigen Schritte können den Releasenotes entnommen werden. Die Releasenotes finden Sie auf unserem Downloadserver https://download.uib.de/opsi4.1/documentation/opsi-v4.1-releasenotes-de.pdf

Mit dem Erscheinen von opsi 4.1 wird sich die Weiterentwicklung auf diese Version konzentrieren. Die Pflege von opsi 4.0 wird bis Ende 2018 fortgesetzt und dann eingestellt. Die Ankündigungen finden Sie im Newsbereich des forum.opsi.org.


opsi Multidisk-Unterstützung

Der neue Multidiskmode bietet eine Unterstützung der Betriebssystem-Installation auf Systemen mit mehreren Festplatten. Dabei kann gezielt die gewünschte Zielfestplatte ausgeählt werden. Es kann auch gezielt die erste SSD oder die erste rotierende Festplatte ausgewählt werden.


Update der Managementoberfläche opsi-Configed

Mit dem Release wird auch ein umfangreiches Update des Konfigurations-Editors opsi-Configed zur Verfügung gestellt. Die neue Version läuft mit einem opsi-Server der Version 4.1 wie auch der Version 4.0.7.

Die neue Oberfläche enthält zahlreiche Verbesserungen hinsichtlich der Nutzung. Dazu zählen unter anderem neue Optionen für die Depotselektion, eine verbesserte Navigation im Client-Tree, die zusätzliche Unterstützung von Mehrfachauswahl für wichtige Clientfunktionen (Software-Inventur mit Batch-Ausgabe der Ergebnisse), die Möglichkeit, einzelne Client-Property-Werte statt alle Werte im Block auf den Server-Default zurückzusetzen.

Die umfangreichste Überarbeitung hat das Lizenzmanagement erfahren. Für alle Tabellen sind jetzt Freitext-Suchfunktionen zu schnelleren Datensatzauswahl eingerichtet. Die Zuordnungen zwischen Lizenzpool und Software-ID sind mit zusätzlichen Strukturierungsmöglichkeiten ausgestattet, so dass das Handling dieser elementaren Funktion deutlich erleichtert wird.


opsi-VHD-reset

Die opsi-Erweiterung VHD-reset hat die Anwendung in Schul- bzw. Schulungsumgebungen im Fokus. Hierbei ist das Ziel die schnelle Wiederherstellung von Schulungscomputern unter Nutzung der Windows-Technologie 'Virtual Hard Disk' (VHD).

Eine Installation von Windows (über opsi) erfolgt hierbei nicht in eine Partition sondern in eine 'Virtual Hard Disk'. Parallel dazu wird eine Child-VHD erstellt, welche Veränderungen an einem Rechner aufnimmt. Um die Ursprungszustand wieder herzustellen wird beim Reboot eines Rechners die Child-VHD ausgetauscht.

Diese Erweiterung ist kostenpflichtig und wird als Bundle zusammen mit der Erweiterung opsi-local-image abgegeben. D.h. Kunden, die bereits opsi-local-image erworben haben, können mit ihrer Freischaltdatei auch opsi-VHD-reset nutzen.